Abgelegt in SEO Allgemein, osCommerce am Wednesday, 11 of July , 2007 at 08:30
Für Einsteiger und Fortgeschrittene …
Bei der Recherche zum Thema “Adwords Klickpreise” bin ich heuer auf einen weiteren Internet-Marketing-Blog gestossen. Hier können sich versierte Werber näher zum Thema Adwords informieren. Für mich interessant, um auch weiterführende Aspekte (Landingpages, Keywordoptimierung) für das betreute OSCommerce System zu prüfen und die aktiven (und mitunter recht teuren) Adwords Kampagnen zu optimieren.
Für Einsteiger bietet sich die Lektüre des kostenfreien EBooks zur Suchmaschinenoptimierung an. Hier finden sich neben einigen einführenden Worten zur Thematik auch konkrete Maßnahmen zur Optimierung der eigenen Webpräsenz.
Mitunter wird eine Schätzung für Aufwand und Nutzwert der Maßnahme mitgeliefert. Hierüber sollte sich natürlich jeder selbst ein Urteil bilden, für eine erste Orientierung sind diese Informationen aber durchaus hilfreich. Langer Rede kurzer Sinn: Link zum EBook.
Ein kleines Beispiel zum Thema Landing-Pages
Ein kleiner Auszug aus dem EBook:
Check: Die optimale Landing-Page verfolgt nur ein Ziel und nimmt den Besucher an die Hand
Viele Websites verstehen es, die Produkte oder Dienstleistungen sehr überzeugend vorzustellen. Aber irgendwann muss auch einmal “der Sack zugemacht werden”, also das Produkt auch verkauft werden. […]
Nehmen Sie dazu Ihre Besucher an die Hand und sagen Sie ganz konkret, was jetzt als nächstes getan werden soll. Fassen Sie seine Vorteile, seinen Nutzen kurz zusammen und erklären Sie, was der Interessent jetzt tun muss, um davon zu profitieren. […]
Sind denn auf Ihrer Website konkrete Handlungsaufforderungen, mit denen Ihre Besucher aktiviert werden, Ihnen etwas abzukaufen?
Gerade in Verbindung mit Werbeanzeigen ist die dahinter geschaltete Landing-Page von großer Bedeutung. Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, eine Anzeige für ein Produkt oder eine Produktgruppe auf die Startseite des Webshop zu leiten.
Betreibt man beispielsweise ein Elektronikshop und bewirbt die Phrase “MP3 Player günstig kaufen”, bietet es sich an, auf eine Produktliste aller MP3-Player im Webshop zu verlinken. Hier sollte nun klar erkennbar sein, was der Kunde dort soll und wo er für sich relevante Informationen findet. “Konkrete Handlungsaufforderungen” könnten nun hervorgehobene Texte wie “Klicken zu hier für Sonderangebote” sein. Auf der Produktseite des Sonderangebots sollte wiederum erkennbar sein, was das Produkt zum Sonderangebot macht (vorheriger Preis im Webshop, UVP des Herstellers, …).
Die Motivation für die Optimierung einer Landing-Page sollte klar sein: wir haben durch die Anzeige den Besuch eines qualifizierten Kunden erkauft. Damit die Werbekosten nicht im Sande verlaufen, muss es diesem Kunden möglich gemacht werden, möglichst schnell die gewünschte Aktion auszuführen. In diesem Beispiel wäre das im besten Fall der Kauf eines günstigen MP3-Players in unserem Webshop, zumindest jedoch das Sammeln von Informatioen zu dieser Produktgruppe.
Category: SEO Allgemein, osCommerce
Abgelegt in osCommerce am Tuesday, 19 of June , 2007 at 23:14
Nachdem im Teil 1 der kleinen Reihe “Blogs und ECommerce” dargelegt wurde, wozu man Blogs in Kombination mit eCommerce gebrauchen kann, soll dieser Teil nun in das beliebte Blogsystem Wordpress einführen und einige wichtige Erweiterungen vorstellen.
WordPress ist ein zeitgemässes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge - den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit. [Quelle]
Für die Installation von Wordpress benötigt man PHP, MySQL und geschätzte 5 Minuten Zeit. Dokumentiert ist das Ganze auch vorzüglich, daher hier 2 Links zu Installationsanleitung und allgemeiner Dokumentation:
Hier finden sich auch Links zum Download der aktuellen (eingedeutschten) Version von Wordpress. Danach kann es schon losgehen mit der Konfiguration und der Anpassung der Oberfläche. Hier setzen wir an.
1. Wohin mit dem Blog?
Diese Frage sollte uns zunächst beschäftigen. Zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl: wir etablieren eine eigene Webpräsenz oder wir nutzen Subdomains unseres bisherigen Webshops. Letzteres verursacht normalerweise keine zusätzlichen Kosten und führt zu einer engeren Bindung des Blogs an den Webshop (”blog.meinshop.de”). Wollen wir eher allgemeiner über Produkte informieren und dadurch Kunden auf unseren Webshop aufmerksam machen, bietet sich eventuell eine vom Webshop losgelöste Präsenz an (”derproduktinfoblog.de”). Dabei immer beachten: für den Besucher muss klar ersichtlich sein, wer Betreiber der Seite ist (Impressum).
2. Das richtige Theme für den Blog finden
Themes sind vereinfacht gesagt Design-Templates, die es uns ermöglichen, das Aussehen unseres Wordpress-Blogs schnell und unkompliziert zu verändern. Die Installation von Themes gestaltet sich genauso wie bei Plugins maximal unkompliziert: das üblicherweise gezippte Packet wird entpackt, der darin enthaltene Ordner in das Webserver-Verzeichnis /wp-content/plugins/ verschoben und schließlich über die Adminoberfläche aktiviert (Menupunkt Präsentation). Normalerweise liefern die Autoren der Themes noch Installationsanleitungen mit, mit diesem grundlegenden Weg fährt man aber immer gut.
Eine gute Liste von verfügbaren Themes bietet der Theme Viewer von Wordpress.net.
Hier kann man nach einer Einschränkung der Suche (bspw. nach Farbschema) die designierte Oberfläche in Aktion erleben. Das hilft dabei, ein zum bisherigen Webshop-Design passendes Theme für den Blog zu finden. Zusätzlich werden in Artikeln der Testumgebung diverse HTML-Tags und Formatierungen vorgeführt, was das Gesamtbild des Themes besser wiedergibt als ein ordinärer Screenshot. Üblicherweise zielen die Themes auf ein englischsprachiges Publikum ab, ist es jedoch sauber entwickelt, sollte es keine Probleme beim “Eindeutschen” der Installation geben.
Wordpress-Deutschland bietet hierzu ebenfalls eine Liste rein deutschsprachiger Themes. Diese können auch über eine Theme-Browser live inspiziert werden.
3. Das richtige Theme für den Blog auswählen
“Fakten, Fakten, Fakten … und immer an den Leser denken.”
Wir erinnern uns: in diesem Kontext soll der Blog als Service- oder sogar Marketinginstrument für einen schon vorhandenen Webshop dienen. Also sollte man schon an das bisherige Design des Webshops anknüpfen. Die Anforderungen der Zielgruppe sind hier von zentraler Bedeutung: ein älteres Publikum wird mitunter durch ein modernes Theme mit zu kleinen Schriftgrößen abgeschreckt. Nicht alle Nutzer kennen Blogsysteme und deren tagebuchartigen Aufbau - hier bietet sich eine klare und einfache Navigation an. Der Aufbau eines kleines Hilfesystem (Fragen und Antworten, FAQ) ist aus meiner Sicht zumindest bei einer älteren Zielgruppe Pflicht. Notfalls genügen 2-3 einführende Sätze auf der Startseite.
Nachdem wir unser Theme gefunden haben, kann es im Prinzip schon losgehen mit der Schreiberei. Ein wichtiger Punkt sollte uns aber vorher noch beschäftigen: Suchmaschinenoptimierung. Was nutzt der beste Text, wenn er nicht gefunden wird? Im nächsten Teil von Blogs und ECommerce soll hierzu ein Blick auf nützliche SEO - Plugins für Wordpress geworfen werden.
Category: osCommerce
Abgelegt in SEO Allgemein, osCommerce am Tuesday, 12 of June , 2007 at 12:34
Ein kleines Analyse-Tool von TopWebConcept.de möchte ich hier kurz vorstellen: den Google Keyword Check.
Dieses listet zu einer gegebenen Keyword-URL-Kombination die entssprechenden Platzierungen bei Google auf. Hilfreich, wenn es beispielsweise darum geht, die Platzierungen bei Ziel-Keywords auf ECommerce Plattformen zu bestimmen, oder aber der Konkurrenz ein wenig auf die Finger zu schauen. Das geht zwar auch manuell über Google, aber das Tool nimmt einem die Klickerei bis zum Platz 1000 ab und bietet eine maximal kurze Auflistung der für uns relevanten Informationen
Ein kleiner Test bestätigt, das das SERP-Tool korrekt arbeitet: diese Seite (”www.inbetrachtung.com”) ist in Kombination mit dem Keyword “terrariumgame.NET” unter anderem auf dem 3. Platz gelistet. Zumindest für Google.com stimmt das auch … Google.de spuckt sogar Platz 1 aus … Das Tool fragt also bei Google.com nach.
Category: SEO Allgemein, osCommerce
Blogs sind durchaus auch für ECommerce Lösungen interessant. Sie können als Service - und Marketinginstrument eingesetzt werden. Integriert der eigene Webshop kein vernünftiges Content Management (OSCommerce hat hier in Version 2.2 durchaus seine Schwierigkeiten), kann ein Blog eine unkomplizierte und suchmaschienenfreundliche (also SEO optimierte) Plattform sein, um Informationen für Kunden zu veröffentlichen. In ersten Linie haben wir das Ziel, einen Mehrwert für Kunden und Besucher unsere Webseiten zu schaffen. Blogs können auch Inhalte bieten, über die neue Besucher für den Webshop erreicht werden können.
Nachfolgender Artikel soll als Teil einer kleinen Reihe einen Überblick über die Möglichkeiten geben, die Blogs in Verbindung mit ECommerce (als Beispiel dient hier OSCommerce) bieten.
Was ist ein Blog?
Ein Web-Blog (oder kurz Blog) ist im ürsprünglichen Sinne eine Art Tagebuch im Internet. Mittlerweile finden sich aber immer mehr themenbezogene Blogs, in denen ein oder mehrere Autoren über ein bestimmtes Thema schreiben oder Beiträge sammeln. In diesem System ist es prinzipiell möglich, dass jeder Nutzer sein Wissen zu einem Themengebiet einbringt. Eine Kommentarfunktion ermöglicht eine Dikussion zu einem Beitrag oder das Erstellen von Erfahrungsberichten.
Welche Art von Informationen können wir nun über einen Blog an Besucher weitergeben?
1. Neuigkeiten im Webshop
Wurden neue Artikel in den Shop eingestellt? Gibt es Lieferengpässe zu bestimmenten Produkten?
Mit einem Blogartikel kann der Kunde zeitnah über Änderungen im Sortiment informiert werden. Moderne Blogsysteme erstellen sogenannte RSS - Feeds. Kunden können diese Feeds abonieren, und somit immer über neue Beiträge im Blog informiert werden. Und das auch ohne die Shopseite regelmäßig zu besuchen.
2. Serviceseiten für Produkte
Dem Kunden können durch Blogartikel Hilfestellungen zum Umgang mit bestimmten Produkten oder Tipps zu Funktionen im Webshop angeboten werden. Vielleicht ist einigen Kunden noch nicht bewußt, dass das Shop-System auch eine Bestellhistorie bietet? Ein Umfangreicher Artikel kann in die Möglichkeiten des Shops einführen. Durch eine verschachtelte Kategorisierung der Blog - Beiträge kann ein umfangreiches Hilfesystem durch den Blog realisiert werden. Auch Anleitungen zum Umgang mit bestimmten Produkten sind denkbar.
3. Marketing
Werden gerade Sonderpreise zu Produkten angeboten?
Ein Artikel kann über Preisänderungen des entsprechenden Produktes informieren. Weisen Sie auf die Vorteile hin und erklären Sie eventuell, warum der Artikel so günstig angeboten werden kann (Einführungspreis o.ä.).
Warum soll ich einen Blog nutzen?
Blogs sind einfach in der Handhabe. Ein OSCommerce ohne entsprechende Erweiterungen bietet kaum die Möglichkeiten eines Blogs, um aktuellen Inhalt ohne Eingriff in den Quellcode in den Webshop einzubringen. Blogs bieten dem Autor eine einfache Benutzerschnittstelle. Einmal eingerichtet, kann mit wenigen Klicks ein neuer Beitrag erstellt und veröffentlicht werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind (natürlich) die Suchmaschinen. Weit verbreitete Blogs - SSysteme wie Wordpress sind (oftmals) leichtgewichtig und sauber strukturiert. Eine Tabellenflut wie bei einem ordinären OSCommerce werden wir hier nicht finden. Blogs beschränken sich auf das Wesentliche: den Inhalt.
Die Installation und Handhabung eines Blogs gestaltet sich in der Regel einfach. Auch Erweiterungen sind durch Plugins leicht zu realisieren. Mit wenigen Klicks kann der Blog so personalisiert oder SEO - optimiert werden. Informationen hierzu im nächsten Teil der Reihe “Blogs und ECommerce”.
Links zum Thema Blogs und ECommerce
Category: SEO Allgemein, osCommerce, Word Press
Abgelegt in osCommerce am Thursday, 31 of May , 2007 at 05:09
Etwas verspätet, aber hier mal ein Hinweis, der evtl. für Shopbetreiber oder generell Existenzgründer interessant sein könnte. Die Bundesregierung hat es schließlich geschaft und einen Gesetzentwurf zur Novellierung der GmbH auf die Beine gestellt. Danach schrumpft das benötigte Mindeststammkapital für eine GmbH - Gründung von bisher 25.000 € auf 10.000 €.
Auch eine “Mini-GmbH” ist geplant:
Außerdem wird eine neue haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft geschaffen, die ohne größeres Mindeststammkapital gegründet werden kann. Hier muss mindestens ein Euro eingezahlt werden.
Hier wird wohl auf die zunehmende Beliebtheit der englischen Limited reagiert.
Aus Sicht eines Gründers eine durchaus positive Entwicklung. Eine niedrigere Mindesteinlage bietet aber durchaus nicht nur Vorteile: die Beschaffung von Fremdkapital dürfte durch das niedrige Mindestkapital erschwert werden. Bleibt abzuwarten, was aus dem Gesetzentwurf wird … man kann aber guter Hoffnung sein:
Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages um.
via Shopbetreiber-Blog
Links zum Thema:
Category: osCommerce
Abgelegt in SEO Allgemein, osCommerce am Sunday, 27 of May , 2007 at 04:30
Inspiriert durch die Tipps zu Preisvergleichsdiensten werden hier einige wichtige Punkte zu Produktbeschreibungen bei osCommerce bzw. eCommerce allgemein erläutert. SEO - Aspekte spielen hierbei eine untergeordnete Rolle, hier geht es zur Abwechslung vorrangig um Tipps für kundennahe Inhalte. Wir wollen mit einer guten Produktbeschreibung einen Mehrwert für den Kunden schaffen.
1. Einleitende Beschreibung
Zu Beginn sollte immer eine aussagekräftige Beschreibung des Produkts angeboten werden. Das können ruhig Werbetexte der
Hersteller sein. Dazu einfach auf Herstellerseiten nach Produktbeschreibungen suchen. Übertreiben muß man hier nicht: 5-10 Sätze stellen ein gutes Maximum dar. Natürlich ist hier auch auf die Keyword - Dichte des Textes zu achten, der Inhalt sollte aber auch für menschliche Nutzer leicht zugänglich und wohlklingend sein. Also auch ruhig Synonyme verwenden.
2. Wichtige Punkte in Listenform
Besonderen Highlights kann man in Form von Listen angeben. Der Nutzer hat so einen schnellen Überblick über die Besonderheiten und Vorzüge des Produktes. Hier sollte man sich auf die wichtigsten Punkte beschränken. Auch Wiederholungen aus der einleitenden Beschreibung sind denkbar: sie geben Fakten aus Sätzen nochmal kurz wieder und steigern evtl. die Keyworddichte auf der Artikelseite.
3. Artikelattribute und technische Details
Alle bekannten Eigenschaften eines Artikels sollten auch genannt und ggf. wie unter Punkt 2 in Listenform wiedergegeben werden. Unter einem Abschnitt “technische Details” können beispielsweise die Maße oder das Artikelgewicht auftauchen. Letzteres ist wichtig, wenn nach Gewicht versandt wird.
4. Abbildungen
Aus Kundenperspektive extrem wichtig, für Shopbetreiber sicherlich ein aufwendiger Aspekt. Man sollte im Shopsystem unbedingt eine leistungsfähige Bilderverwaltung integrieren, die auch mehrere Abbildungen für ein Produkt zuläßt. Hier unbedingt den Ladevorgang beim Endkunden bedenken: Vorschaubilder sind bei einer hohen Anzahl von Produktbildern Pflicht. Bei der Verwendung von Herstellerbildern auch die Dateigröße überprüfen. Lassen sich Bilder evtl. noch weiter komprimieren?
5. Links zu Zubehör
Verweise auf passendes Zubehör sollte man in die Beschreibung aufnehmen. Existieren zu viele Zubehörartikel, sollte man zumindest einen Link auf die entsprechende Kategorie setzen.
6. Links zum Hersteller
Viele Hersteller bieten umfassende Informationen zu einzelnen Produkten oder Produktlinien an. Ein Link zum Hersteller hilft dem Kunden bei der Entscheidung. Hier sollte man auch etwas Zeit investieren und vorarbeiten: falls vorhanden, direkt auf die Seite verlinken, wo das entsprechende Produkt beschrieben wird.
7. Ähnliche Artikel
Man kennt es aus “großen” eCommerce Plattformen: “Kunden die diesen Produkt gekauft haben, haben auch folgendes gekauft …”. Auch freihe Shopsysteme wie osCommerce bieten solche Funktionen an, diese sollte man auch rege nutzen.
8. Dokumente anbieten
Einige Hersteller bieten Dokumente zu Produkten zum Download an. Hier kann es sich beispielsweise um Anleitungen oder Prospekte handeln. Diese direkt verlinken oder nach Absprache auf dem eigenen Server hinterlegen.
9. Bewertungen und Testberichte
Andere Kundenmeinungen können integriert werden. Hierdurch kann sich der Kunde ein unabhängigen Überblick über bisherige Erfahrungen verschaffen. Shopsystem wie osCommerce integrieren bereits umfangreiche Bewertungssysteme, aber auch unabhängige Plattformen wie Ciao.de oder Testberichte.de gilt es zu durchsuchen. Hier sollte man eine konsequente Linie verfolgen: Kunden werden evtl. mißtrauisch, wenn nicht zu jeden Produkt ein Testbericht vorhanden ist. In diesem Fall mit einem kurzem Text darauf hinweisen, dass noch kein Test zu diesem Produkt vorhanden ist. Von Zensur ist abzuraten: wenn ein Produkt durchweg negativ bewertet wurde, liegt die Frage nahe, ob man es denn überhaupt anbieten sollte.
10. Copyright beachten!
Bei der Verwendung von Inhalten Dritter (in unserem Falle meist der Hersteller) ist unbedingt Rücksprache mit dem Rechteinhaber zu halten. Eine gut formulierte und persönliche Email an den Herstellersupport mit Link auf die eigene Shopseite schreiben und um die Erlaubnis zur Verwendung von Bildern und Texten bitten. Auch beim Anbieten fremder Dokumente nachfragen, ob man den Inhalt auf den eigenen Seiten ablegen oder evtl. Prospekte scannen und anbieten darf. Wird die Verwendung untersagt, heißt es eigene Inhalte zu schaffen.
Alle Punkte sind natürlich auch aus der Sicht des Webdesigners zu betrachten. Realisieren wir alle oben genannten Punkte, habe wir üblicherweise eine Menge Inhalt, der irgendwie auf eine Seite gebündelt werden muß. Hier kann man sich ruhig ein Beispiel an etablierten eCommerce Plattformen nehmen und sich von deren Seitenaufbau inspirieren lassen.
Category: SEO Allgemein, osCommerce
Abgelegt in osCommerce am Wednesday, 23 of May , 2007 at 09:47
Nach einem kurzen Ausflug in die Welt von CAO - Faktura wurde jetzt bei einem OSCommerce - Projekt auf eine andere Warenwirtschaft - Software umgestellt: JTL - WaWi.
Die aus meiner Sicht wichtigsten Vorteile in Kurzform.
Anbindung von Webshop und Ebay möglich
Es gibt sicherlich genügend Szenarien, wo Ebay und Webshop parallel betrieben werden. JTL-Wawi unterstützt neben OSCommerce auch ZenCart, XT-Commerce und die eigene Shop - Lösung JTL-Shop. Skripte zur Anbindung des eigenen Shops werden gleich mitgeliefert.
Eine Schnittstelle zu Ebay wird auch angeboten. Hier enstehen zwar Kosten, diese halten sich aber in Grenzen: aktuell zahlt man für 200 Ebay - Transaktionen im Monat rund 5 Euro. Auf alle Vorzüge einer Integration von Ebay in die Warenwirtschaft möchte ich nicht eingehen, die komforatable Erstellung von Vorlagen sei hier als Beispiel genannt. JTL-WaWi bietet hier umfangreiche und formschöne Templates für Auktionen an.
Mehrbenutzerbetrieb
Der Mehrbenutzerbetrieb ist durch die seperate Client / Serverinstallation möglich (der Server dient bei Einzelplatzbetrieb gleichzeitig als Client). Ein Vermuthstropfen ist die Beschränkung der Serverinstallation auf Windows - Betriebssysteme. Hier genügt jedoch ein ordinäres (und entsprechend abgesichertes) Windows - XP, die Kosten sind also auch hier überschaubar.
Benutzerfreundlichkeit, Dokumentation, Support
Von vielen OpenSource - Lösungen gerne mal vergessen: die Benutzerfreundlichkeit ist gerade dann wichtig, wenn das entsprechende Tool Arbeit effektiver gestalten soll. JTL-WaWi bietet eine ergonomische Benutzeroberfläche und zusätzlich reich illustrierte Dokumenationen, sowohl online als Wiki und Offline als PDF. Der Support arbeitet nach meiner Erfahrung auch zügig.
Fazit: JTL-WaWi ist meiner Meinung nach mehr als eine Alternative zu CAO-Faktura. Für unser Szenario (OSCommerce + Ebay - Kassensytem) klar die bessere Wahl.
Links zum Thema
Category: osCommerce
Abgelegt in osCommerce, Klein-Code am Thursday, 8 of February , 2007 at 11:02
Will man osCommerce um administrative Funktionen erweitern, bietet es sich an, eine “leere” Vorlage für Contentseiten zu erstellen.
Das spart ein wenig Arbeit, ist doch der Inhalt in den Standard-Files teilweise bis zur Erschöpfung in Tabellen verschachtelt.
Hier eine kleine Datei, die nichts weiter bietet als ein include der application_top.php und application_bottom.php nebst den Standard-Layout Elementen (Header, Column-Left, Footer).
Download: blank_admin_content_site.zip | blank_admin_content_site.tar
PS: Vielleicht bekommt mein Hoster den FTP-Zugang irgendwann gebacken, bis dahin liegen die Files auf einem fremden Server.
Category: osCommerce, Klein-Code
Abgelegt in osCommerce am Thursday, 1 of February , 2007 at 06:15
Hier folgt eine kurze Auflistung unabhängiger (also auch für Händler kostenfreie) Preisvergleichs - Dienste.
Die Anbieter nehmen Artikellisten in verschiedenen Formaten auf.
Froogle ist die Produktsuche von Google und zeigt sich auch in normalen Suchergebnissen (”Produktsuchergebnisse für …”). Ein Google Base Account muß erstellt werden, um Artikellisten in verschiedenen Dateiformaten zu übermittleln. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Artikel manuell innerhalb von Google-Base zu erstellen. Eine direkte Verlinkung auf die Shop-Seite ist hier derzeit aber nicht möglich. Die Artikellisten müssen regelmäßig an Froogle übermittelt werden (Gültigkeit der Artikel 30 Tage).
Elm@r, Auspreiser und Rockbottom nutzen die standardisierte shopinfo.xml. Diese wird regelmäßig von Bots aufgesucht. Anschließend werden die Artikeldaten abgerufen. Einmal installiert (siehe Webseite Elm@r) braucht man sich im Prinzip nicht mehr um die Aktualisierung zu kümmern.
Category: osCommerce