Napster und Last.FM

Abgelegt in Web, Musik am Saturday, 31 of May , 2008 at 11:15

Last.FM sollte einigen Musikinteressierten bereits ein Begriff sein: der Webdienst sammelt Informationen zu den Hörgewohnheiten seiner Nutzer und erstellt auf Wunsch individuelle Empfehlungen nach dem Motto “Das könnte Dir auch gefallen …”. Mittlerweile hat sich Last.FM zu einer beachtlichen Plattform gemausert, die neben individuellen Radiokanälen auch Charts, Blogs und kostenlose Hörproben diverser Interpreten bietet.

Napster wiederrum ist als eine der ersten (illegalen) Musiktauschbörsen bekannt geworden. Heute findet sich hier ein Marktplatz für (nunmehr legale) Musikdownloads. In meinem letzten Beitrag hatte ich bereits angedeutet, dass ich die Musikflatrate von Napster nutze: für 10€ im Monat hat man so Zugriff auf “den Napster-Musikkatalog mit über 5 Millionen Songs, mehr als 430.000 Alben und über 370.000 Interpreten”. Herunterladen kann man sich die Stücke dabei auch (auf bis zu 3 PCs). Die Songs sind dabei zwar DRM-geschützt, für mich persönlich stellt das aber kein Hinderungsgrund dar. Wer Musik klassisch brennen mag, ist in der Regel mit 99 Cent pro Titel oder rund 10 Euro pro Album dabei - marktübliche Preise.

Genug der Vorrede, im Prinzip wollte ich hier nur auf die Möglichkeit hinweisen, auch über Napster Last.FM anzufunken. Der Napster Scrobbler bietet zwar keine überschwängliche Informationen zum aktuell abgespielten Titel wie bspw. das von Last.FM bereitgestellte Winamp-Plugin, doch der eigentliche Zweck wird erfüllt: Daten zu Titel und Interpret werden während der Wiedergabe im Napster-Player zum eigenen Last.FM Account übertragen. Das Programm lässt sich unkompliziert installieren, startet auf Wunsch mit dem Betriebssystem und nimmt danach unauffällig in der Windows Taskleiste Platz.

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Category: Web, Musik

Kostenfreies EBook zur Suchmaschinenoptimierung

Abgelegt in SEO Allgemein, osCommerce am Wednesday, 11 of July , 2007 at 08:30

Für Einsteiger und Fortgeschrittene …
Bei der Recherche zum Thema “Adwords Klickpreise” bin ich heuer auf einen weiteren Internet-Marketing-Blog gestossen. Hier können sich versierte Werber näher zum Thema Adwords informieren. Für mich interessant, um auch weiterführende Aspekte (Landingpages, Keywordoptimierung) für das betreute OSCommerce System zu prüfen und die aktiven (und mitunter recht teuren) Adwords Kampagnen zu optimieren.

Gandke Blog

Für Einsteiger bietet sich die Lektüre des kostenfreien EBooks zur Suchmaschinenoptimierung an. Hier finden sich neben einigen einführenden Worten zur Thematik auch konkrete Maßnahmen zur Optimierung der eigenen Webpräsenz.
Mitunter wird eine Schätzung für Aufwand und Nutzwert der Maßnahme mitgeliefert. Hierüber sollte sich natürlich jeder selbst ein Urteil bilden, für eine erste Orientierung sind diese Informationen aber durchaus hilfreich. Langer Rede kurzer Sinn: Link zum EBook.

Ein kleines Beispiel zum Thema Landing-Pages

Ein kleiner Auszug aus dem EBook:

Check: Die optimale Landing-Page verfolgt nur ein Ziel und nimmt den Besucher an die Hand
Viele Websites verstehen es, die Produkte oder Dienstleistungen sehr überzeugend vorzustellen. Aber irgendwann muss auch einmal “der Sack zugemacht werden”, also das Produkt auch verkauft werden. […]
Nehmen Sie dazu Ihre Besucher an die Hand und sagen Sie ganz konkret, was jetzt als nächstes getan werden soll. Fassen Sie seine Vorteile, seinen Nutzen kurz zusammen und erklären Sie, was der Interessent jetzt tun muss, um davon zu profitieren. […]
Sind denn auf Ihrer Website konkrete Handlungsaufforderungen, mit denen Ihre Besucher aktiviert werden, Ihnen etwas abzukaufen?

Gerade in Verbindung mit Werbeanzeigen ist die dahinter geschaltete Landing-Page von großer Bedeutung. Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, eine Anzeige für ein Produkt oder eine Produktgruppe auf die Startseite des Webshop zu leiten.
Betreibt man beispielsweise ein Elektronikshop und bewirbt die Phrase “MP3 Player günstig kaufen”, bietet es sich an, auf eine Produktliste aller MP3-Player im Webshop zu verlinken. Hier sollte nun klar erkennbar sein, was der Kunde dort soll und wo er für sich relevante Informationen findet. “Konkrete Handlungsaufforderungen” könnten nun hervorgehobene Texte wie “Klicken zu hier für Sonderangebote” sein. Auf der Produktseite des Sonderangebots sollte wiederum erkennbar sein, was das Produkt zum Sonderangebot macht (vorheriger Preis im Webshop, UVP des Herstellers, …).

Die Motivation für die Optimierung einer Landing-Page sollte klar sein: wir haben durch die Anzeige den Besuch eines qualifizierten Kunden erkauft. Damit die Werbekosten nicht im Sande verlaufen, muss es diesem Kunden möglich gemacht werden, möglichst schnell die gewünschte Aktion auszuführen. In diesem Beispiel wäre das im besten Fall der Kauf eines günstigen MP3-Players in unserem Webshop, zumindest jedoch das Sammeln von Informatioen zu dieser Produktgruppe.

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Category: SEO Allgemein, osCommerce

Vorratsdatenspeicherung

Abgelegt in Web allgemein, Dies und Das am Thursday, 28 of June , 2007 at 10:39

Besser spät als nie: hier ein kurzer Beitrag zum Thema Vorratsdatenspeicherung.

Politisches sollte in diesem Blog eigentlich keine Rolle spielen. Die Pläne der Bundesregierung zur Vorratsdatenspeicherung sollten uns aber alle interessieren: meiner Meinung nach finden diese derzeit zu selten Erwähnung in Presse, Funk und Fernsehen.

Worum geht’s?
Die Damen und Herren der Großen Koalition treiben mit einen Gesetzentwurf die Idee der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland voran. Im Herbst entscheidet der Bundestag über diesen Entwurf. Danach soll ab 2008 jegliche Kommunikation unter Bürgern über einen Zeitraum von 6 Monaten nachvollziehbar werden:

… wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.

Interesse geweckt?
Dann möge man sich unter www.vorratsdatenspeicherung.de weiter informieren. Einige gute Artikel:

Ein kleiner Beitrag
Es gibt vielfältige Möglichenkeiten, aktiv zu werden.
Für Betreiber von Internetseiten exitieren diverse Buttons und Banner, um auf die Thematik aufmerksam zu machen. Auch ein Eselsohr auf einer Startseite sollte die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen. Zusätzlich werden auf dem Wiki verschiedene Printmaterialien (Flyer, Comics, Musterbriefe, …) zum Download angeboten.

Mein kleiner Beitrag ist ein 80×30 PNG-Button:

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

Dieser kann frei genutzt und abgeändert werden. Bei Modifikationen würde ich mich über ein Update auf der entsprechenden Wiki-Seite freuen.

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Category: Web allgemein, Dies und Das

Mindomo - mindblowing Mind Mapping Tool

Abgelegt in Web allgemein am Wednesday, 27 of June , 2007 at 22:13

Mindomo ist ein smartes Onlinetool, das via Browserschnittstelle (Flash Frontend) eine kollaborative Bearbeitung von Mind-Maps (frei übersetzt: Gedankenkarten) ermöglicht. Kollaborativ deshalb, weil man selbst erstellte Mind-Maps seinen Kollegen, Freunden oder gar der gesamten Mindomo Gemeinde zugänglich machen kann.

Mindomo is a versatile Web-based mind mapping tool, delivering the capabilities of desktop mind mapping software in a Web browser - with no complex software to install or maintain.
Create, edit mind maps, and share them with your colleagues or your friends.

Das Tool macht Spaß, also wer seine Gedanken mal ansprechend visualisieren mag: ausprobieren. Alle Features hier aufzuführen würde den Rahmen sprengen. In der freien Version kann man die Mind-Maps immerhin als PNG, GIFS oder JPEGs exportieren, ein Beispiel:

Mindomo Export

Einige Anwendungsgebiete (natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Gliederungen für wissenschaftliche Arbeiten (Belege, Diplom, …)
  • Roadmaps für Projekte
  • Link- oder Literatursammlungen
  • ECommerce: Herstellerlisten, Artikelsammlungen
  • Marktanalysen

Danke an Jan, der mich auf dieses feine Stück Web 2.0 aufmerksam gemacht hat.

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Category: Web allgemein

Referer Spam? Field blocked by Outpost Firewall

Abgelegt in Web allgemein am Sunday, 24 of June , 2007 at 09:32

Neulich im Referer-Feld eines Bloglesers entdeckt: Field blocked by Outpost Firewall (http://www.agnitum.com). Die Outpost Firewall hat also eine Option, den Referer beim Browsen zu verstecken. Warum auch nicht: Privacy is not a crime …

Aber irgendwie riecht das ganze auch nach Referer Spam. Bei mir hat es zumindest funktioniert, schließlich will man ja wissen, welche Firewall der Besucher so benutzt und warum er diesen durchaus sicherheitsrelevanten Fakt mit diversen Webmastern teilen möchte.

Zur Outpost Firewall

Agnitum über die relevante Funktion:

Identitätsschutz
Durch Aktivierung eines benutzerdefinierten Blocks von Cookie-Dateien und externer Verweis-URLs können die Anwender beim Besuch unbekannter Seiten weiterhin ein hohes Maß an Online-Privatsphäre genießen, während vertrauenswürdige, bekannte Sites weiterhin eingeschränkten, kontrollierten Zugriff auf persönliche Informationen haben.

Für Publisher könnte ein solches Referer-Blocking auf Clientseite ebenfalls problematisch werden: Stichwort Affilate Programme.
Nungut, alles halb so wild. Standardmäßig ist diese Einstellung in der Outpost Firewall deaktiviert. Wer nach solchen Funktionen sucht und diese aktiviert, klickt sicherlich aus Prinzip nicht auf Werbebanner im Netz ;)

Mehr zum Thema Referer Blocking und Referer Spam:

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Category: Web allgemein

Blogs und ECommerce Teil 2 - Wordpress und die Themes

Abgelegt in osCommerce am Tuesday, 19 of June , 2007 at 23:14

Nachdem im Teil 1 der kleinen Reihe “Blogs und ECommerce” dargelegt wurde, wozu man Blogs in Kombination mit eCommerce gebrauchen kann, soll dieser Teil nun in das beliebte Blogsystem Wordpress einführen und einige wichtige Erweiterungen vorstellen.

WordPress ist ein zeitgemässes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge - den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit. [Quelle]

Für die Installation von Wordpress benötigt man PHP, MySQL und geschätzte 5 Minuten Zeit. Dokumentiert ist das Ganze auch vorzüglich, daher hier 2 Links zu Installationsanleitung und allgemeiner Dokumentation:

Hier finden sich auch Links zum Download der aktuellen (eingedeutschten) Version von Wordpress. Danach kann es schon losgehen mit der Konfiguration und der Anpassung der Oberfläche. Hier setzen wir an.

1. Wohin mit dem Blog?
Diese Frage sollte uns zunächst beschäftigen. Zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl: wir etablieren eine eigene Webpräsenz oder wir nutzen Subdomains unseres bisherigen Webshops. Letzteres verursacht normalerweise keine zusätzlichen Kosten und führt zu einer engeren Bindung des Blogs an den Webshop (”blog.meinshop.de”). Wollen wir eher allgemeiner über Produkte informieren und dadurch Kunden auf unseren Webshop aufmerksam machen, bietet sich eventuell eine vom Webshop losgelöste Präsenz an (”derproduktinfoblog.de”). Dabei immer beachten: für den Besucher muss klar ersichtlich sein, wer Betreiber der Seite ist (Impressum).

2. Das richtige Theme für den Blog finden
Themes sind vereinfacht gesagt Design-Templates, die es uns ermöglichen, das Aussehen unseres Wordpress-Blogs schnell und unkompliziert zu verändern. Die Installation von Themes gestaltet sich genauso wie bei Plugins maximal unkompliziert: das üblicherweise gezippte Packet wird entpackt, der darin enthaltene Ordner in das Webserver-Verzeichnis /wp-content/plugins/ verschoben und schließlich über die Adminoberfläche aktiviert (Menupunkt Präsentation). Normalerweise liefern die Autoren der Themes noch Installationsanleitungen mit, mit diesem grundlegenden Weg fährt man aber immer gut.

Eine gute Liste von verfügbaren Themes bietet der Theme Viewer von Wordpress.net.

Wordpress.net Theme Viewer

Hier kann man nach einer Einschränkung der Suche (bspw. nach Farbschema) die designierte Oberfläche in Aktion erleben. Das hilft dabei, ein zum bisherigen Webshop-Design passendes Theme für den Blog zu finden. Zusätzlich werden in Artikeln der Testumgebung diverse HTML-Tags und Formatierungen vorgeführt, was das Gesamtbild des Themes besser wiedergibt als ein ordinärer Screenshot. Üblicherweise zielen die Themes auf ein englischsprachiges Publikum ab, ist es jedoch sauber entwickelt, sollte es keine Probleme beim “Eindeutschen” der Installation geben.
Wordpress-Deutschland bietet hierzu ebenfalls eine Liste rein deutschsprachiger Themes. Diese können auch über eine Theme-Browser live inspiziert werden.

3. Das richtige Theme für den Blog auswählen
“Fakten, Fakten, Fakten … und immer an den Leser denken.”
Wir erinnern uns: in diesem Kontext soll der Blog als Service- oder sogar Marketinginstrument für einen schon vorhandenen Webshop dienen. Also sollte man schon an das bisherige Design des Webshops anknüpfen. Die Anforderungen der Zielgruppe sind hier von zentraler Bedeutung: ein älteres Publikum wird mitunter durch ein modernes Theme mit zu kleinen Schriftgrößen abgeschreckt. Nicht alle Nutzer kennen Blogsysteme und deren tagebuchartigen Aufbau - hier bietet sich eine klare und einfache Navigation an. Der Aufbau eines kleines Hilfesystem (Fragen und Antworten, FAQ) ist aus meiner Sicht zumindest bei einer älteren Zielgruppe Pflicht. Notfalls genügen 2-3 einführende Sätze auf der Startseite.

Nachdem wir unser Theme gefunden haben, kann es im Prinzip schon losgehen mit der Schreiberei. Ein wichtiger Punkt sollte uns aber vorher noch beschäftigen: Suchmaschinenoptimierung. Was nutzt der beste Text, wenn er nicht gefunden wird? Im nächsten Teil von Blogs und ECommerce soll hierzu ein Blick auf nützliche SEO - Plugins für Wordpress geworfen werden.

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Category: osCommerce

Ein Blick in die Flash Format Spezifikation …

Abgelegt in Web allgemein, Dies und Das am Wednesday, 13 of June , 2007 at 03:43

… kann man ja durchaus mal werfen. Ich persönliche beschäftige mich zum ersten mal ernsthafter mit dem Thema. Bis jetzt bin ich immer davon ausgegangen, dass Flash grundsätzlich nicht quelloffen ist. Deshalb hat es mich erstaunt, dass Adobe die Format - Spezifikation für Flash in der Version 8 nach kurzer Email - Registrierung zugänglich macht. Die Nutzung der Spezifikation wird dabei “leicht” eingeschränkt:

3. Restrictions
a. You may not use the Specification in any way to create or develop a runtime, client, player,
executable or other program that reads or renders .swf files.

Und so weiter. Lesen darf man das ganze aber. Dabei fällt eins auf: die Spezifikation ist noch von Macromedia geschrieben, aber von Adobe signiert. Sachen gibs …

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Category: Web allgemein, Dies und Das

Google Keyword Check - SERPs übersichtlich auflisten

Abgelegt in SEO Allgemein, osCommerce am Tuesday, 12 of June , 2007 at 12:34

Ein kleines Analyse-Tool von TopWebConcept.de möchte ich hier kurz vorstellen: den Google Keyword Check.

topwebconcepts screen

Dieses listet zu einer gegebenen Keyword-URL-Kombination die entssprechenden Platzierungen bei Google auf. Hilfreich, wenn es beispielsweise darum geht, die Platzierungen bei Ziel-Keywords auf ECommerce Plattformen zu bestimmen, oder aber der Konkurrenz ein wenig auf die Finger zu schauen. Das geht zwar auch manuell über Google, aber das Tool nimmt einem die Klickerei bis zum Platz 1000 ab und bietet eine maximal kurze Auflistung der für uns relevanten Informationen :)

Ein kleiner Test bestätigt, das das SERP-Tool korrekt arbeitet: diese Seite (”www.inbetrachtung.com”) ist in Kombination mit dem Keyword “terrariumgame.NET” unter anderem auf dem 3. Platz gelistet. Zumindest für Google.com stimmt das auch … Google.de spuckt sogar Platz 1 aus … Das Tool fragt also bei Google.com nach.

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Category: SEO Allgemein, osCommerce

Blogs und ECommerce Teil 1 - Warum Blogs?

Abgelegt in SEO Allgemein, osCommerce, Word Press am Saturday, 2 of June , 2007 at 08:37

Blogs sind durchaus auch für ECommerce Lösungen interessant. Sie können als Service - und Marketinginstrument eingesetzt werden. Integriert der eigene Webshop kein vernünftiges Content Management (OSCommerce hat hier in Version 2.2 durchaus seine Schwierigkeiten), kann ein Blog eine unkomplizierte und suchmaschienenfreundliche (also SEO optimierte) Plattform sein, um Informationen für Kunden zu veröffentlichen. In ersten Linie haben wir das Ziel, einen Mehrwert für Kunden und Besucher unsere Webseiten zu schaffen. Blogs können auch Inhalte bieten, über die neue Besucher für den Webshop erreicht werden können.

Nachfolgender Artikel soll als Teil einer kleinen Reihe einen Überblick über die Möglichkeiten geben, die Blogs in Verbindung mit ECommerce (als Beispiel dient hier OSCommerce) bieten.

Was ist ein Blog?
Ein Web-Blog (oder kurz Blog) ist im ürsprünglichen Sinne eine Art Tagebuch im Internet. Mittlerweile finden sich aber immer mehr themenbezogene Blogs, in denen ein oder mehrere Autoren über ein bestimmtes Thema schreiben oder Beiträge sammeln. In diesem System ist es prinzipiell möglich, dass jeder Nutzer sein Wissen zu einem Themengebiet einbringt. Eine Kommentarfunktion ermöglicht eine Dikussion zu einem Beitrag oder das Erstellen von Erfahrungsberichten.

Welche Art von Informationen können wir nun über einen Blog an Besucher weitergeben?

1. Neuigkeiten im Webshop
Wurden neue Artikel in den Shop eingestellt? Gibt es Lieferengpässe zu bestimmenten Produkten?
Mit einem Blogartikel kann der Kunde zeitnah über Änderungen im Sortiment informiert werden. Moderne Blogsysteme erstellen sogenannte RSS - Feeds. Kunden können diese Feeds abonieren, und somit immer über neue Beiträge im Blog informiert werden. Und das auch ohne die Shopseite regelmäßig zu besuchen.

2. Serviceseiten für Produkte
Dem Kunden können durch Blogartikel Hilfestellungen zum Umgang mit bestimmten Produkten oder Tipps zu Funktionen im Webshop angeboten werden. Vielleicht ist einigen Kunden noch nicht bewußt, dass das Shop-System auch eine Bestellhistorie bietet? Ein Umfangreicher Artikel kann in die Möglichkeiten des Shops einführen. Durch eine verschachtelte Kategorisierung der Blog - Beiträge kann ein umfangreiches Hilfesystem durch den Blog realisiert werden. Auch Anleitungen zum Umgang mit bestimmten Produkten sind denkbar.

3. Marketing
Werden gerade Sonderpreise zu Produkten angeboten?
Ein Artikel kann über Preisänderungen des entsprechenden Produktes informieren. Weisen Sie auf die Vorteile hin und erklären Sie eventuell, warum der Artikel so günstig angeboten werden kann (Einführungspreis o.ä.).

Warum soll ich einen Blog nutzen?
Blogs sind einfach in der Handhabe. Ein OSCommerce ohne entsprechende Erweiterungen bietet kaum die Möglichkeiten eines Blogs, um aktuellen Inhalt ohne Eingriff in den Quellcode in den Webshop einzubringen. Blogs bieten dem Autor eine einfache Benutzerschnittstelle. Einmal eingerichtet, kann mit wenigen Klicks ein neuer Beitrag erstellt und veröffentlicht werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind (natürlich) die Suchmaschinen. Weit verbreitete Blogs - SSysteme wie Wordpress sind (oftmals) leichtgewichtig und sauber strukturiert. Eine Tabellenflut wie bei einem ordinären OSCommerce werden wir hier nicht finden. Blogs beschränken sich auf das Wesentliche: den Inhalt.

Die Installation und Handhabung eines Blogs gestaltet sich in der Regel einfach. Auch Erweiterungen sind durch Plugins leicht zu realisieren. Mit wenigen Klicks kann der Blog so personalisiert oder SEO - optimiert werden. Informationen hierzu im nächsten Teil der Reihe “Blogs und ECommerce”.

Links zum Thema Blogs und ECommerce

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Category: SEO Allgemein, osCommerce, Word Press

[eCommerce] GmbH Novellierung + Mini-GmbH

Abgelegt in osCommerce am Thursday, 31 of May , 2007 at 05:09

Etwas verspätet, aber hier mal ein Hinweis, der evtl. für Shopbetreiber oder generell Existenzgründer interessant sein könnte. Die Bundesregierung hat es schließlich geschaft und einen Gesetzentwurf zur Novellierung der GmbH auf die Beine gestellt. Danach schrumpft das benötigte Mindeststammkapital für eine GmbH - Gründung von bisher 25.000 € auf 10.000 €.

Auch eine “Mini-GmbH” ist geplant:

Außerdem wird eine neue haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft geschaffen, die ohne größeres Mindeststammkapital gegründet werden kann. Hier muss mindestens ein Euro eingezahlt werden.

Hier wird wohl auf die zunehmende Beliebtheit der englischen Limited reagiert.

Aus Sicht eines Gründers eine durchaus positive Entwicklung. Eine niedrigere Mindesteinlage bietet aber durchaus nicht nur Vorteile: die Beschaffung von Fremdkapital dürfte durch das niedrige Mindestkapital erschwert werden. Bleibt abzuwarten, was aus dem Gesetzentwurf wird … man kann aber guter Hoffnung sein:

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages um.

via Shopbetreiber-Blog

Links zum Thema:

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Category: osCommerce

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